CHANGE MANAGEMENT 

& RESTRUKTURIERUNG

In der Leitung von operativen Unternehmensbereichen sowie im Change Manage-ment steht eine Vielzahl von Maßnahmen im Fokus, die sowohl kurzfristig als auch langfristig wirken müssen. 

 

Die Weiterentwicklung und Optimierung von Unternehmen ist zumeist kein schnelles Beseitigen von vereinzelten Problemstellungen, sondern vielmehr eine intensive Anpassung oder Neuausrichtung an die Anforderungen des Marktes. Neben der Anwendung von modernen Prozess- und Organisationstools, liegen meine Erfolgskriterien in einer klaren und strukturierten Arbeitsweise und einem umsetzungsstarken und pragmatischen Konzept mit Folgendem Leitfaden:

1. Schnelle und professionelle Analyse der Problemsituation

 

Eine umfassende und schnelle Analyse der Problemsituation ist der erste Schritt und dabei sollte nicht das Thema Vergangenheitsbewältigung dominieren, sondern die Gegenwartsanalyse, aus der sich Maßnahmen für eine erfolgreiche Zukunft ableiten lassen. 

 

2. Entwicklung einer gemeinsamen Sichtweise

 

Der Aufbau einer gemeinsamen Sichtweise zwischen allen Beteiligten im Unter-nehmen ist der zweite Schritt und wesentliche Schlüssel zum Erfolg. Erst aus dem gemeinsamen Verständnis lassen sich belastbare Erkenntnisse und ein gemeinsames Handeln ableiten. 

 

3. Sicheres und zielgenaues setzen von Prioritäten 

 

Die erforderlichen Maßnahmen müssen klar priorisiert und in einem realistischen Konzept abgebildet werden. Je klarer und prägnanter die Vorgehensweise beschrieben ist, desto schneller und besser können Maßnahmen eingeleitet werden. Hier ist eine übergeordnete Road-Map das geeignete Werkzeug, in der auch die Einführung oder Stabilisierung von modernen Fertigungsmethoden, wie z.B. SCRUM, 5S, TPM, Lean Management und Cost-Reduction Maßnahmen nicht fehlen sollte. 

 

4. Fairness und Kommunikation

 

Eine aktive und einheitliche Kommunikation muss frühzeitig, ehrlich und umfassend aufgesetzt werden und alle internen und externen Stakeholder erreichen. Es gilt, die Interessen der unterschiedlichen Beteiligten objektiv zu gewichten und zu bewerten. Ein Instrumentalisieren einzelner Gruppen ist zu vermeiden. 

 

5. Kooperativer, aber auch starker Führungsstil 

 

Ein kooperativer, aber auch beharrlicher und erfolgsorientierter Führungsstil des Projektleiters oder Leitungsteams ist im Veränderungsprozess von hoher Notwendigkeit und die Lösung sollte nicht nur wie aus einer Hand kommen, sondern auch in klaren Strukturen umgesetzt werden. Dies spart Kommunikationsaufwände, bündelt Verantwortung und erhöht das erforderliche Tempo. 

 

6. Umsetzung 

 

Wichtig ist eine schnelle und wirkungsvolle Implementierung der Maßnahmen. 

Um die gesteckten Ziele zu erreichen, sollten erforderliche harte Einschnitte einmalig und zu Beginn der Umsetzung vorgenommen werden. Analyse und Kommentierung auf Distanz sind zu vermeiden. Es muss „angepackt“ werden. Gestützt wird die Umsetzung durch ein wirkungsvolles Projektcontrolling und kontinuierliches reflektieren und wertschätzen der bewältigten Meilensteine.